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Nokia sagt "Circular Entertainment" voraus

 

veröffentlicht am 2. Januar 2008
Kristen R.

 

Eine gute Nachricht für alle, die sich gerne in sozialen Netzwerken bewegen, wollen wir hier schnell noch zu Jahresbeginn loswerden: Einer von Nokia in Auftrag gegebenen Studie zufolge werden 2012 bis zu 25% der Unterhaltung in Communities erschaffen und konsumiert werden.

Eine neue Form der Unterhaltung

Die Studie „A Glimpse of the Next Episode“ („Ein Einblick in die nächste Folge“) hat das „Circular Entertainment“ (so genannt, weil Inhalte unter Freunden „zirkulieren“, also von einem zum anderen weitergegeben werden) als wachsenden Trend erkannt, der mit dem kollaborativen Verhalten von Konsumenten heute übereinstimmt. Anhand der Daten von 900 Millionen Konsumenten weltweit hat die Marke eine Vorhersage für die nächsten fünf Jahre erstellt. Hier nur einige Zahlen zur Veranschaulichung: 29% der befragten Konsumenten bloggen regelmäßig, 28% besuchen regelmäßig Webseiten sozialer Netzwerke, 22% vernetzen sich über Technologien wie zum Beispiel Skype und 17% laden Inhalte aus dem Netz auf ihr Handy herunter.

Grundlegend für diese Entwicklung ist der Wunsch der Konsumenten, eigene Inhalte zu erstellen, diese neu zu kombinieren, zu verändern und innerhalb ihrer Clique weiterzuleiten, so Mark Selby, Stellvertretender Leiter der Multimediaabteilung bei Nokia.

Die vier großen Trends

Die Studie zeigt, dass Konsumenten Unterhaltung fordern, die spannender, ansprechender und kollaborativer ist, und nennt vier Haupttrends:
Erstens, Immersive Living: die Grenzen zwischen dem wahren Leben und dem „Leben“ online verschwimmen, Unterhaltung wird immer weniger segmentiert.
Zweitens, Geek Culture: Konsumenten fordern immer anspruchsvollere Unterhaltung, die Grenzen zwischen Kommerz und Kreativität lösen sich auf.
Trend Nummer drei nennt sich G Tech: eine soziale Bewegung, die in Asien bereits en vogue ist und die die "Verweiblichung", also die Stärkung „weiblicher“ Eigenschaften in der Unterhaltung, bezeichnet. Diese wird gemeinschaftlicher, demokratischer, emotionaler und persönlicher.
Und, als letztes, Localism: Konsumenten suchen immer mehr lokale Bezüge in ihrem Konsum und ändern ihr Konsumverhalten entsprechend.

Diese Unterscheidungen sind zwar zugegebenermaßen nicht immer ganz eindeutig. Dennoch bestätigt diese Studie einen längst wahrnehmbaren Trend, der alle ermutigen sollte, die sich beruflich in diesem Feld betätigen. Allerdings bleibt abzuwarten, was sich tatsächlich in dem Sektor abspielen wird und ob die Hochkonjunktur der sozialen Netzwerke, die Demokratisierung von Inhalten und die Verschmelzung des wahren Lebens und des "zweiten Lebens" online sich wirklich in dem vorhergesagten Tempo entwickeln werden...


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Kategorie :
Studien & Statistiken


 

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